
Die Aussage kann Emissionen kaschieren, die an anderer Stelle ausgeglichen werden. Das ist nicht zwingend schlecht, aber erklärungsbedürftig. Welche Scopes wurden gemessen, welche Projekte finanziert, wie dauerhaft sind die Effekte, und gibt es vorher echte Reduktionen? Transparente Anbieter zeigen Rechenwege, Grenzen und Pläne zur Minderung. Ohne diese Details bleibt das Wort eine bequeme Hülse.

Solche Begriffe wecken heilsame Bilder, sagen aber oft nichts über Herkunft, Abbaubarkeit, Toxikologie oder Sozialstandards. Frage nach konkreten Inhaltsstoffen, Lieferkettenangaben und messbaren Effekten. Eine ehrliche Antwort benennt Einschränkungen und Verbesserungsziele. Schweigen, Ausweichen oder nur poetische Sprache deuten auf Kosmetik statt Fortschritt. Präzision schützt dich vor teuren, aber leeren Versprechen.

Gute Aussagen nennen Basisjahr, Prozentwerte, Zeitpläne, Datensätze und externe Prüfung. „Reduktion der Scope-2-Emissionen um 35 Prozent seit 2020, validiert von unabhängiger Stelle“ klingt weniger romantisch, ist aber belastbar. Suche Zahlen, Grenzen und konkrete Maßnahmen. Wer offen über Lücken spricht, arbeitet meist wirklich daran. Wer nur glänzt, meidet oft prüfbare Details.